Apr
18
2011

Wochenmotto - Shakespeare in Love …

Shakespeare in Love ist ein Film aus dem Jahr 1998, der insgesamt sieben Oscars gewann, darunter den Oscar für den Besten Film. Shakespeares Werke gehören zu jenen Klassikern, die bis heute weltweit auf den Bühnen immer wieder neu und anders inszeniert und gespielt werden, wie z.B. aktuell “Was ihr wollt” in der Regie von Jan Bosse am Hamburger Thalia Theater mit u.a. Bibiana Beglau und der Musik von Rocko Schamoni und Jonas Landerschier.
Unsere Vier auf der Couch gehören für uns zu den wichtigen Schauspielern dieser Zeit. Weil sie besonders sind und sowohl auf der Bühne als auch in Film, Fernsehen, Hörspiel oder Hörbuch überzeugen. Und uns durch ihre Arbeit so viel Vergnügen bereiten. Wir freuen uns daher sehr über die schönen Geschichten von Bibiana Beglau, Andreas DöhlerStefan Konarske und Bernd Moss


Beglau, Bibiana

Bibiana Beglau
geboren 1971 in Braunschweig. Lebt im deutschsprachigen Raum.

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Bibiana Beglau studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Sie begann ihre Bühnenlaufbahn am Hamburger Thalia Theater und in den Zeisehallen, bevor sie 1996-98 ans Düsseldorfer Schauspielhaus wechselte und ihren nationalen Durchbruch mit Einar Schleefs Inszenierung von “Salomé” hatte. Seitdem spielte sie an allen wichtigen deutschsprachigen Theatern u.a. am Thalia Theater Hamburg, Schauspielhaus Zürich, Burgtheater Wien oder der Schaubühne sowie der Volksbühne Berlin.
Dabei arbeitete sie immer wieder mit Regisseuren, die den Film und das Theater der Gegenwart prägen und verändern. Es kam wiederholt zu kreativen Zusammenarbeiten mit Christoph Schlingensief, Dimiter Gotscheff, Luk Perceval, Thomas Ostermeier oder Regie-Legende Volker Schlöndorff. Die Kampnagel-Produktion “Nothing Hurts” von Anouk van Dijk und Falk Richter mit Bibiana Beglau wurde 2000 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Im gleichen Jahr wurde ihr außerdem in Hamburg der Ulrich-Wildgruber-Preis verliehen.
Immer wieder sieht man sie in tragenden Rollen in Film- und Fernsehproduktionen. Für ihre Rolle in “Die Stille nach dem Schuss” (Regie: Volker Schlöndorff) erlangte sie internationale Aufmerksamkeit und wurde gemeinsam mit Nadja Uhl auf der Berlinale 2000 mit dem Silbernen Bären als Beste Darstellerin ausgezeichnet. Für ihre darstellerische Leistung in “Unter dem Eis” erhielt Bibiana Beglau 2007 den Adolf-Grimme-Preis.
Sie ist in einigen Hörbuchproduktionen für Verlage wie Kein & Aber, sprechtheater oder DAV zu hören. Häufiger begegnet man aber ihrer Stimme in Hörspielproduktionen wie “Zerbrochene Flügel” nach Jeffrey Deaver oder als Brünhild in der SWR Produktion “Das Nibelungenlied”. Immer wieder kann man sie neben ihren vielgestaltigen Theaterauftritten außerdem live bei Buchpräsentationen oder Literaturveranstaltungen wie z.B. der lit.COLOGNE erleben.
Derzeit ist Bibiana Beglau an der Schaubühne Berlin, am Thalia Theater Hamburg sowie in mehreren Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.


Döhler, Andreas

Andreas Döhler
Geboren 1974 in Wermsdorf, augewachsen in Dahlen (Sachsen). Lebt in Berlin.

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Andreas Döhler studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy” in Leipzig. Sein erstes Festengagement hatte er von 2001 bis 2003 am Nationaltheater Weimar. Von 2003–2009 war er Ensemblemitglied am Hamburger Thalia Theater und arbeitete u.a. mit den Regisseuren Nicolas Stemann, Michael Thalheimer, Dimiter Gotscheff, Armin Petras, Stephan Kimmig, Christiane Pohle und Alize Zandwijk.
Seit der Spielzeit 2009/10 ist er Ensemblemitglied am Deutschen Theater in Berlin. Dort ist er u.a. als Matti in “Herr Puntila und sein Knecht Matti” (Regie: Michael Thalheimer) sowie in Inszenierungen von Nicolas Stemann und Dimiter Gotscheff zu sehen.
Gelegentlich arbeitet Andreas Döhler auch für Film und Fernsehen, zuletzt sah man ihn in “Wer wenn nicht wir” von Andres Veiel. Ebenso hört man ihn in Features für den MDR oder NDR und in Hörspielen wie z.B. in Sven Strickers Bearbeitung/Regie für den Hörverlag “Wallander 4 - Ein Toter aus Afrika”, als P. Immel in “Der kleine Bruder” (Sven Regner), in “Ein kalter Strom” von Val McDermid oder in “Verrechnet” von Dick Francis (DAV).


Konarske, Stefan

Stefan Konarske
Geboren 1980 in Stade. Lebt im deutschsprachigen Raum und Paris.

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Stefan Konarske wurde direkt nach seiner Ausbildung an der renommierten Ernst Busch Hochschule für Schauspielkunst ans Deutsche Theater Berlin engagiert. Von Anfang an erweckte seine besondere Art zu spielen die Aufmerksamkeit von Regisseuren, die den Film und das Theater der Gegenwart maßgeblich beeinflussen - darunter Detlev Buck, Dimiter Gotscheff, Markus Imboden, Uwe Janson oder Michael Thalheimer.
Seine hervorragenden schauspielerischen Leistungen wurden mehrfach ausgezeichnet, darunter das Künstlerbegabtenstipendium der Konrad Adenauer Stiftung und die Auszeichnung “Nachwuchsschauspieler des Jahres” der Zeitschrift “Theater heute”. Neben seinen vielgestaltigen Auftritten am Maxim Gorki Theater Berlin, dem Schauspielhaus Zürich oder dem Théâtre National de la Colline in Paris ist er in zahlreichen großen Film- und Fernsehproduktionen wie “NVA” (R: Leander Haußmann), “Same Same But Different” (R: Detlev Buck) oder “Werther” (als “Werther”, R: Uwe Janson) zu sehen.
Seine Stimme ist oft in Produktionen des Deutschlandradios zu hören. Die außerordentliche Sensibilität und Intuition Stefan Konarskes in der Darstellung seiner Charaktere werden vom Publikum und Regisseuren gleichermaßen geschätzt. Das Feuilleton lobt und achtet ihn als einen der herausragenden Schauspieler seiner Generation. Stefan Konarske zeichnet sich aus durch sein differenziertes Spiel, mit dem er seine Rollen zum Leben bringt und seine sensible Präsenz sowohl auf der Bühne als auch auf der Leinwand. Derzeit ist er am Münchner Residenztheater sowie in mehreren Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.


Moss, Bernd

Bernd Moss
Geboren 1965 in Ennepetal, aufgewachsen in Milspe. Lebt in Berlin.

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Bernd Moss war nach seinem Schauspielstudium in Ulm zunächst am Landestheater Coburg, an der Landesbühne Bruchsal sowie an der Landesbühne Esslingen engagiert. Von 2000 bis 2006 gehörte er zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg, arbeitete dort intensiv u.a. mit den Regisseuren Ingrid Lausund und René Pollesch und wechselte im Sommer 2006 an die Münchner Kammerspiele.
Seit der Spielzeit 2009/10 ist er festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater und in Inszenierungen von Andreas Kriegenburg, Jorinde Dröse und Stephan Kimmig zu sehen. Sein Hamburger Soloabend “Der Weg zum Glück” von Ingrid Lausund gehört seit Ende 2010 ebenfalls zum Repertoire des Deutschen Theaters.
Bernd Moss wirkte außerdem immer wieder in Fernseh-, Kino- und Hörspielproduktionen mit. Man sah ihn z.B. in Stefan Jägers´”Birthday” (gemeinsam mit Bibiana Beglau), in “Drei Engel auf der Chefetage” von Sybille Tafel, in “Mensch Kotschie” von Norbert Baumgarten und “Eine Insel namens Udo” von Marcus Sehroder und hörte ihn in Hörspielen wie Thomas Harlans “Rosa- Die Akte Peham”, in Jenny Erpenbecks “Heimsuchung”, in “Klagenfurt” von Susanne Amatosero oder in “Minimalutopien” von Thomas Raab.


Written by admin in: 3. Besetzungscouch | |

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