Hörspieltipp: Schwarzer Hund. Weißes Gras. 29.04.2011, 20.30 Uhr, Bayern 2
Mit: Vincent Leittersdorf (Fotograf), Otto Mellies (Regisseur), Lars Rudolph (Hupe/An- und Absage), Andreas Leupold (Bauer/AB-Stimme), Kathrin Wehlisch (Frau/Traumfrau), Carl Heinz Choynski (Alter), Julian Mehne (Milizionär/Traumsoldat), Maria Kwiatkowsky (Martha)
Vermutlich vom BR anlässlich des 25. Jahrestages der Tschernobyl-Katastrophe als Hörspiel geplant und realisiert, in dem Elemente aus Tarkovskijs Film “Stalker” von 1979 (der u.a. auch in der direkten Umgebung von Tschernobyl gedreht wurde) aufgegriffen und mit einer fiktiven Handlung um das Unglück von Tschernobyl verwebt werden, ist Kilian Leypolds Hörspiel “Schwarzer Hund. Weißes Gras” nach den Vorfällen in Japan zusätzlich von geradezu gespenstischer Relevanz.
Im Anschluss an die Ursendung spricht Julian Doepp mit Dominik Graf über die Verbindung von Hörspiel und Film. Dominik Grafs 10-teilige Serie “Im Angesicht des Verbrechens” wurde erst kürzlich neben dem Deutschen Fernsehpreis 2010 u.a. auch mit dem Adolf-Grimme-Preis 2011 ausgezeichnet.
Schwarzer Hund. Weißes Gras. Von Kilian Leypold
Komposition: Tarwater, Regie: Kai Grehn
Produktion: Bayrischer Rundfunk 2011, Dauer: ca. 55 Minuten
Die Produktion steht ab dem Sendetermin (29.04.2011, 20.30 Uhr, Bayern 2) im Hörspielpool als Download zur Verfügung.