Schwartz, Stephan
Stefan Schwartz
Geb. 1951 in Berlin. Lebt in Hamburg.
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„In den Heimatfilmen der 1950er Jahre galt er als kommender Kinderstar. In den 1960ern entwickelte sich in Deutschland die Kunstform der schwarzweißen Fernsehfilme, und Stefan Schwartz spielte in Egon Monks Fernsehspiel-Abteilung beim NDR Schlüsselkinder und Kriegsflüchtlinge. In den 1970er Jahren, als Literaturverfilmungen 15 Millionen Zuschauer an den Bildschirm fesselten, gab er im Straßenfeger “Ein Kapitel für sich” den Walter Kempowski - und war zugleich, was nur wenigen deutschen Schauspielern gelang, mit einer internationalen Hauptrolle auf dem Festival von Cannes vertreten. In den 1980ern drehte er mit Regisseuren wie Uli Edel, Peter Keglevic, Bo Widerberg und Peter Patzak. In den 1990ern begeisterte er als Kinderarzt Daniel Holbein ein Millionenpublikum in einer der langlebigsten ZDF-Erfolgsserien: “Freunde fürs Leben”. Und auch im neuen Jahrtausend spielte er wichtige Rollen in “Tatort”-Krimis oder Serien wie “Der Bulle von Tölz”, “Stubbe” oder “SOKO”.” (Christian Bartels)
Als Synchronsprecher lieh er außerdem zahlreichen Schauspielern seine Stimme: Seit vielen Jahren ist er z.B. die deutsche Synchronstimme von Andy Garcia, Tom Cruise synchronisierte zwischen 1986 und 1996 (zuletzt „Mission Impossible“), Joseph Fiennes in „Luther“ und Adrian Brody in dessen oscarprämierter Rolle in „Der Pianist“.
Inzwischen hat er auch einige Hörbücher gelesen wie „Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung“ (Eichborn) oder „Die Geschichte Norddeutschlands“ (Hoffmann & Campe), außerdem spricht er TV-Dokumentationen für NDR, ZDF und BBC-Exclusiv, im Hörfunk Features, Literatur- und Reisesendungen für den NDR und unterstützt u.a. das Projekt (Bild-)Schirmbücher für Kinder.