Wochenmotto - This is England…
Shaun hat alles andere als eine idyllische Kindheit. Er ist 12 Jahr alt und lebt mit seiner Mutter in einer trostlosen Kleinstadt. Der Vater starb im Falkland Krieg. Er ist ein Einzelgänger und braucht Jemanden und Etwas, an das er glauben kann. Einen Führer, der in in die grausame Welt der Erwachsenen “begleitet”. (www.thisisenglandmovie.co.uk)
Unsere vier auf der Couch könnten solche Wegbegleiter sein, zumindest als Charakere in Filmen, die sie synchronisiert oder gespielt haben. Hans Georg Panczak als “Robin Hood”, Uwe Büschken als Hugh Grant, Stephan Schwartz als “Rosamunde Pilcher” Darsteller und Kristina von Weltzien als “Po” bei den Teletubbies.
Panczak, Hans-Georg
Hans-Georg Panczak
Geb. 1952 in Düsseldorf. Aufgewachsen in Berlin. Lebt in München.
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Hans-Georg Panczak erhielt 1961 seine erste Rolle als Kinderdarsteller in dem ARD-Fernsehspiel “Aus Gründen der Sicherheit”. Im gleichen Jahr begann seine Bühnenlaufbahn am Berliner Renaissance-Theater, weitere Engagements insbesondere an Berliner Bühnen folgten. Später nahm er Schauspielunterricht bei Marlise Ludwig.
Man kennt ihn seit vielen Jahren als Schauspieler in TV-Serien wie Derrick, Der Alte, Siska oder Der Landarzt, ebenso wirkte er in zahlreichen Folgen der Tatort-Reihe mit.
Seine bekanntesten Rollen als Synchronsprecher waren “John Boy” (Richard Thomas) in “Die Waltons” oder “Luke Skywalker” (Mark Hamill) in “Star Wars”. Seine Stimme ist auch in Zeichentrickserien (z. B. als “Waylon Smithers” in Die Simpsons) und im Computeranimationsfilm “Final Fantasy: Die Mächte in dir” (”General Hein”) zu hören.
Außerdem lieh er Jackie Chan (Protector, Miracles), George Clooney (Combat Academy), Richard Dreyfuss (American Graffiti), Mark Hamill (Star Wars), Sam Neill (Meine brillante Karriere), Kurt Russell (Turm des Schreckens) und Dwight Schultz (Howling Mad Murdock - Das A-Team) seine Stimme. (wikipedia.de)
Büschken, Uwe
Uwe Büschken
Geb. 1953 in Oberhausen. Lebt in Berlin.
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Uwe Büschken studierte zunächst Pädagogik und Psychologie in Münster und entdeckte dabei seine Liebe zur Schauspielerei. Er sattelte um und absolvierte eine Schauspielausbildung an der Tribüne, spielte später auf Berliner Bühnen Theater und war in den 1980ern und 1990ern immer wieder in Fernsehrollen zu sehen.
1983 begann parallel seine Arbeit als Synchronsprecher, seine erste Serienhauptrolle hatte er als Synchronstimme von Bob Saget als Danny Tanner in „Full House“. Neben zahlreichen anderen Schauspielern synchronisierte er später mehrfach Hugh Grant z.B. in „Der Engländer, der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunter kam“ oder in „Sinn und Sinnlichkeit“, Greg Kinnear in „Mord und Margaritas“, „Fast Food Nation“, „Nurse Betty“, „Abendessen mit Freunden“ und „Männerzirkus“, Colin Firth seit 2000 in Filmen wie „In bester Gesellschaft“, „Was Mädchen wollen“ oder „Mamma Mia“, Roberto Benigni in „Pinocchio“ (2003) und Matthew Broderick in vielen Filmen seit 1994 wie „Despereaux“, „The Producers“, „Inspector Gadget“, „Election“, „Godzilla“, „Cable Guy“, „Willkommen in Wellville“. „Die Frauen von Stepford“ oder „The last Shot“.
In den letzten Jahren synchronisierte er u.a. mehrfach die Komiker Will Ferrell (z.B. in „Stranger than Fiction“, „Verliebt in eine Hexe“ oder „Stiefbrüder“) und Steve Carell (z.B. in „Jungfrau (40), männlich, sucht …“ oder „Dan – mitten im Leben“), außerdem hört man seine Stimme derzeit u.a. in den Serien „Nip/Tuck“ als Sean McNamara (Dylan Walsh) oder in “Heroes“ als Noah Bennet (Jack Coleman).
Schwartz, Stephan
Stefan Schwartz
Geb. 1951 in Berlin. Lebt in Hamburg.
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„In den Heimatfilmen der 1950er Jahre galt er als kommender Kinderstar. In den 1960ern entwickelte sich in Deutschland die Kunstform der schwarzweißen Fernsehfilme, und Stefan Schwartz spielte in Egon Monks Fernsehspiel-Abteilung beim NDR Schlüsselkinder und Kriegsflüchtlinge. In den 1970er Jahren, als Literaturverfilmungen 15 Millionen Zuschauer an den Bildschirm fesselten, gab er im Straßenfeger “Ein Kapitel für sich” den Walter Kempowski - und war zugleich, was nur wenigen deutschen Schauspielern gelang, mit einer internationalen Hauptrolle auf dem Festival von Cannes vertreten. In den 1980ern drehte er mit Regisseuren wie Uli Edel, Peter Keglevic, Bo Widerberg und Peter Patzak. In den 1990ern begeisterte er als Kinderarzt Daniel Holbein ein Millionenpublikum in einer der langlebigsten ZDF-Erfolgsserien: “Freunde fürs Leben”. Und auch im neuen Jahrtausend spielte er wichtige Rollen in “Tatort”-Krimis oder Serien wie “Der Bulle von Tölz”, “Stubbe” oder “SOKO”.” (Christian Bartels)
Als Synchronsprecher lieh er außerdem zahlreichen Schauspielern seine Stimme: Seit vielen Jahren ist er z.B. die deutsche Synchronstimme von Andy Garcia, Tom Cruise synchronisierte zwischen 1986 und 1996 (zuletzt „Mission Impossible“), Joseph Fiennes in „Luther“ und Adrian Brody in dessen oscarprämierter Rolle in „Der Pianist“.
Inzwischen hat er auch einige Hörbücher gelesen wie „Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung“ (Eichborn) oder „Die Geschichte Norddeutschlands“ (Hoffmann & Campe), außerdem spricht er TV-Dokumentationen für NDR, ZDF und BBC-Exclusiv, im Hörfunk Features, Literatur- und Reisesendungen für den NDR und unterstützt u.a. das Projekt (Bild-)Schirmbücher für Kinder.
von Weltzien, Kristina
Kristina von Weltzien
Geb. 1973 in Kiel. Lebt in Hamburg.
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Kristina von Weltzien stammt aus einer Schauspielerfamilie, studierte nach dem Abitur am Hamburgischem Schauspielstudio Hildburg Frese, erlangte dort die „Allgemeine Bühnenreife” und ist seitdem als freie Schauspielerin am Theater und im Film tätig.
Durch ihre Mutter Isabella Grothe (ebenfalls Schauspielerin und Sprecherin) entdeckte sie schließlich 1993 die Liebe zur Mikrofonarbeit. Nach zwei kleinen Synchronaufträgen wurde sie auf eine der beiden Hauptrollen in der kanadischen Jugendserie “Amanda & Betsy” (ZDF 1994-97) besetzt. Inzwischen kennt man ihre Stimme aus Kino- und Fernsehfilmen, Dokumentationen, CD-ROM-Spielen, Hörbüchern oder –spielen und aus der Werbung.
Sie hatte z.B. durchgehende Hauptrollen in Serien wie “The Mentalist” (Amanda Righetti / Grace Van Pen), “McLeods Töchter” (Tess / Bridie Carter), “Shirley Holmes” (Shirley) , “She-ra” (She-ra), “Baywatch” (April) oder “Teletubbies” (Po) und war in Filmen wie “Lilja4Ever” (Lilja / Oksana Akinschina / Nominierung für den deutschen Synchronpreis), “Jalla! Jalla!” (Jenny), “Backstage” (Lucie), “Manch mögen`s reich” (Franssou), “Emma” (Emma), “Tamas & Juli” (Juli), “Lithium” (Hanna), “Behind the Badge” (Scarlett) zu hören.
Mehrfach synchronisierte sie Schauspielerinnen wie Patricia Arquette, Kate Backinsale, Julie Benz, Isabelle Carrè, Saskia Burmeister, Eliza Dushku, Sally Phillips, Chloe Mons, Isild le Besco, Bonnie Mare Piesse, Amanda Righetti, Bridie Carter.
Ebenso kennt man ihre Stimme aus Hörbuch- und Hörspielproduktionen wie Bram Stoker`s “Dracula”, Mankell`s “Vor dem Frost”, “TKKG”, “Die Drei ?”, “Die Welle”, “Penny” oder “Hanni und Nanni”.