Wochenmotto - Eine schrecklich nette Familie
Wir alle erinnern uns an die schrille Stimme von Peggy Bundy, wenn sie mit einer Zigarette im Mund nach ihrem Mann rief: “Al!”
Die amerikanische Satire-Sitcom war und ist noch immer sehr erfolgreich. Es ging um den Alltag einer durchschnittlichen amerikanischen Familie. Und nahezu jeder von uns erkannte Parallelen zum eigenen Leben wieder. Das machte sie so unterhaltsam, wir litten und fühlten mit, wenn der arme Al immer wieder nervlich überstrapaziert wurde, weil der Druck von Ehefrau und pubertierenden Kindern ganz allein auf ihm lastete …
Eine etwas harmonischere Familie aus Hamburg möchten wir Euch hier vorstellen: Holger Mahlich, Gerhard Garbers, Claudia Schermutzki und Marion von Stengel.
Mahlich, Holger
Wussten Sie, dass Holger Mahlich das Synchronsprechen von seiner Mutter lernte und heute auch als Autor und Regisseur für die legendären Stoertebeker Festspiele arbeitet?
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Holger Mahlich, geb. 1945 in Weimar. Lebt in Hamburg.
Holger Mahlich studierte von 1964-68 Schauspiel an der Hochschule für Filmkunst Babelsburg. Danach war er am Hans-Otto Theater Postdam, am Schauspielhaus Chemnitz, an der Volksbühne Berlin, am Berliner Ensemble und am Thalia Theater Hamburg engagiert und arbeitete u.a. mit den Regisseuren Dieter Wedel, Jürgen Flimm, Jürgen Gosch, Thomas Langhof, Manfred Wekwerth und Heiner Müller. Er führte Regie u.a. 1998 bei “Der Drache” in der Hamburger Speicherstadt oder später bei den Störtebeker-Festspielen auf Rügen.
Von Anfang an arbeitete er auch als Darsteller in Kino- und Fernsehfilmen, später auch in Reihen oder Serien wie „Tatort“, „Wilsberg“, „Der letzte Zeuge“, „In aller Freundschaft“, „Adelheid und ihre Mörder“ oder „Notruf Hafenkante“.
Man kennt seine Stimme als Synchronsprecher in Serien wie „NYPD Blue (als Det. Greg Medavoy), „The Nine - Die Geiseln“ (als Tom Verica), „Die Sopranos“ (als Jackie Aprile) „24“ (Xander Berkeley als George Mason), ebenso aus Hörspielserien wie „Die Drei ???“ (als Inspector Cotta) oder „TKKG“.
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Garbers, Gerhard
Wussten Sie, dass Gerhard Garbers nebenbei als Nachrichtensprecher bei einem WDR Provinzsender arbeitete, bevor er vollends für Bühne und Fernsehen entdeckt wurde?
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Gerhard Garbers, geb. 1942 in Hamburg. Lebt in Hamburg.
Er studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und spielte bereits während seines Studiums am Schauspielhaus Hamburg. Nach Festengagements in Bochum, Wuppertal, München, Düsseldorf und Bremen kehrte er von 1981-1993 fest ans Hamburger Schauspielhaus zurück. Seit 1995 sieht man ihn u.a. regelmäßig in Produktionen der Hamburger Kammerspiele, von 2003 – 2005 auch am St. Pauli Theater.
Für seine Rolle als „Sir“ in „Der Garderobiere“ von Ronald Harwood (Regie: Michael Bogdanov) wurde er mit dem Rolf-Mares-Preis 2006 ausgezeichnet. Am Theater arbeitete er unter anderem mit den Regisseuren Ingmar Bergmann, Peter Zadek, Michael Bogdanov, Frank Patrick Steckel, Matthias Langhoff, Augusto Fernandes, Christof Nel, Jürgen Flimm, Elke Lang und Ulrich Waller.
Seit 1985 ist er in vielen Fernsehfilmen und Serien zu sehen, z.B. in durchgehenden Rollen in „Adelheid und ihre Mörder“, Schulz und Schulz“ oder „Doppelter Einsatz“ (Deutscher Fernsehpreis 1999). Zuletzt drehte er 2009 für die ZDF-Reihe “Flemming”, Regie Zoltan Spirandelli.
Man kennt seine Stimme als Synchronsprecher, aus vielen Hörspielen und als Erzähler in CD-ROM Spielen wie TKKG (Tivola-Verlag) oder zahlreichen Kinder-Hörbüchern wie „Die Weltreligionen“ oder Die wilde Charlotte“ (HR2 Hörbuchbestenliste 07/2007).
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Schermutzki, Claudia
Wussten Sie, dass Claudia Schermutzki bereits als Dreijährige in “Max und Moritz” am Düsseldorfer Schauspielhaus debütierte?
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Claudia Schermutzki, geb. 1962 in Waldbröl. Lebt in Hamburg.
Stammt aus einer Schauspielerfamilie und hatte ihre erste Theaterrolle bereits im Alter von 3 Jahren. Nach regelmäßigen Dreh- und Sprechertätigkeiten währen der Schulzeit und einem kurzem Umweg in die Administration absolvierte sie die Schule für Schauspiel in Hamburg und arbeitet seitdem überwiegend frei als Schauspielerin und Sprecherin.
Nach Gast-Engagements bei den Sommerfestspielen Heppenheim, am Stadttheater Aachen, am Hamburger Ernst-Deutsch-Theater und am Wolfgang-Borchert Theater in Münster sah man sie in den letzten Jahren in vielen Produktionen des Hamburger N.N. Theaters und des Mignon Theaters, ebenso hatte sie seit 1982 immer wieder Rollen in Filmen und Serien, z.B. unter der Regie von Jürgen Nola und Rolf Schübel.
Seit vielen Jahren arbeitet sie auch als Synchronsprecherin - z.B. synchronisierte sie Yasmine Bleeth als Caroline Holden in „Baywatch“ oder Marsha Clark als Hillary Bauer in „Springfield Story“ -, für Hörspiel- und Hörbuchproduktionen und als Sprecherin für die Werbung.
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von Stengel, Marion
Wussten Sie, dass Marion von Stengel gerne Tänzerin geworden wäre und viele Menschen heute glücklich sind, dass daraus nichts wurde?
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Marion von Stengel, geb. 1962. Lebt im Hamburg.
Studierte am Hamburgischen Schauspielstudio Hildburg Frese (Theater, Tanz, Gesang) und war anschließend am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg engagiert. Nach Stationen u.a. in Bonn (Contrakreis Theater), Düsseldorf (Komödie) und am Schleswig Holsteinischen Landestheater sowie einigen Rollen in Fernsehproduktionen wie „Diese Drombuschs“, „Tatort“, „Großstadtrevier“ arbeitet sie heute vor allem als Sprecherin.
Sie synchronisierte Schauspielerinnen wie Pamela Anderson (als feste Deutsche Synchonstimme, natürlich auch in „Baywatch“), Angelina Jolie in „Tombraider 1“, „Tombraider 2“ und „Mr. & Mrs. Smith“, Nastassja Kinski in „Gefährliche Liebschaften“, Elizabeth Shue in „Leo“, „Dreamer – Ein Traum wird wahr“ oder Rachelle Lefevre als „Victoria“ in „Twilight“. Außerdem kennt man ihre Stimme seit vielen Jahren aus der Werbung, aus TV-Dokumentationen, Hörbüchern und Hörspielen.
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[...] schlechtere. Übrigens finde ich persönlich Anteile von den Munsters und den Adams auch in der Schrecklich netten Familie um Al Bundy [...]