Aug
14
2009

Wochenmotto - Im Rampenlicht

Das Wort “Rampenlicht” findet seinen Ursprung im Theater. Die Aussage “Im Rampenlicht stehen” ist eine Abwandlung und hat mit allem zu tun, was man mit einer “Bühne” in Verbindung bringen kann und vor allem mit “Öffentlichkeit”.
Was viele nicht wissen: Der Schauspielerberuf bringt fast immer eine Sprecherausbildung mit sich. D.h., viele Schauspieler sind auch Sprecher. Und viele dieser Sprecher sind somit Schauspieler, die Sie möglicherweise aus Film und Fernsehen kennen.
Unsere Drei in dieser Woche sind Ihnen vermutlich bekannt: Zora Holt, Wilfried Hochholdinger, und Nadja Petri.


Holt, Zora

Zora Holt
Geb. 1975 in Berlin. Lebt in Berlin.

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Nach ihrem Schauspielunterricht (HdK) spielte Zora Holt 2000 u.a. die Rolle der „Julia“ (als Tochter des Hauptdarstellers Edgar Selge) in „Suck my Dick“, Regie: Oskar Röhler und ist seitdem in zahlreichen Serien, Fernseh- und Kinofilmen zu sehen: In Episodenhauptrollen in Serien wie „Die Rettungshunde“, „Die Wache“, „Der Landarzt“, “SoKo Wismar” und “Herzog”, in Serienhauptrollen oder durchgehenden Rollen z.B. in der SAT.1 Sitcom „Dina“ (als Bettina), in „Tierarzt Dr. Engel“ (2001-02), „Wilde Engel“ (mit Tanja Wenzel und Vanessa Petruo, 2004), “Klinikum Berlin Mitte” (2001-2002) und “Fünf Sterne”, 2. Staffel (2005).
2001 spielte sie die Hauptrolle im ZDF-Film „Davon stirbt man nicht“, 2003 die Hauptrolle der Kleo in dem Action-Movie “Kampfansage - Der letzte Schüler“. Zuletzt drehte sie 2009 u.a. für den ARD Fernsehfilm „Väter werden ist nicht schwer“, Regie: Franziska Meyer Price.
Im Kino sah man sie in „Agnes und ihre Brüder“, „Keinohrhasen“ oder zuletzt als Brunhilde in Till Schweigers „1 ½ Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde“.


Hochholdinger, Wilfried

Wilfried Hochholdinger
Geb. 1962 in Bamberg. Lebt in Berlin.

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Wilfried Hochholdinger studierte Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München und war danach an der Landesbühne Hannover, am Düsseldorfer Schauspielhaus und an den Kammerspielen in Düsseldorf engagiert. Später arbeitete er auch am Münchner Prinzregententheater, am Maxim Gorki Theater in Berlin und zuletzt 2006 an der Komödie am Kurfürstendamm.
Anfang der 1990er Jahre begann parallel seine Arbeit für Film und Fernsehen: Man sah ihn z.B. 1991 in Dieter Wedels „Der große Bellheim“, 1992 in Episodenrollen in „Wolff´s Revier“, „Derrick“, „Soko 5113“, „Der Fahnder“ oder „Tatort“ und seitdem kontinuierlich in zahlreichen Film- und Serienrollen.
Im Kinofilm „Jo & Max“ und in Heinrich Breloers Dokudrama „Speer und Er“ (ARD) wurde er z.B. als Joseph Goebbels besetzt, in Jo Baiers „Stauffenberg“ (ARD) spielte er den Generalleutnant Henning von Thadden und im Kinofilm „Angel Express“ (1997) die Hauptrolle „N.K.“. Seit 2006 hatte er u.a. Episodenhauptrollen in Serien wie „Großstadtrevier“, „Soko Kitzbühel“; „Ein Fall für B.A.R.Z“, „Pfarrer Braun“, Dell & Richthovern“, „Der Alte“ und die Hauptrolle in Marcus O. Rosenmüllers Fernsehfilm „Bis an die Grenze“.
Im Kino sah man ihn zuletzt in „Gellert“ und „U-900“, und außerdem in Kürze in „Inglourious Basterds“ und „Jerry Cotton“.
Er komponierte Filmmusik u.a. für „Ein Fall für Zwei“, „Stockinger“ oder „Die Neue“, war Ende der 90er Sänger der Rockband „Hold“ und arbeitet außerdem immer wieder als Sprecher im Hörspiel.

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Petri, Nadja

Nadja Petri
Geb. 1976. Lebt in Berlin.

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Nadja Petri studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Felix-Mendelssohn-Bartholdy in Leipzig und verfolgt bis heute zwei Genres: Als Sängerin in ihrer eigenen Punk/Rock-Band und als Schauspielerin bei Film- und Fernsehproduktionen und an deutschen Theatern.
Auf der Bühne spielte sie am Städtischen Theater Chemnitz, am Niedersächsischen Theater Hannover, am Thalia Theater Hamburg, Schauspielhaus Bochum, Schauspielhaus Zürich (in Schorsch Kameruns “Metropolis”) und zuletzt in „Wiener Blut“ am Hebbel Theater Berlin und in „KasparHäuserMeer“ am Theater unterm Dach Berlin.
Im Kino war sie u.a. in „Mädchen, Mädchen II“ (2003) und „Der rote Kakadu“ (2004, Regie: Dominik Graf) zu sehen.
Das Fernsehpublikum kennt sie aus Krimiproduktionen wie „Kriminaldauerdienst“ (2006), „Ein starkes Team“ (2006), „Ein Fall für zwei“ (2007) und „Soko Köln“ (2005), der Comedyserie „Zack“ (2004-2008) und den Fernsehspielen „Wir sind das Volk“ (2007), „Leo und Marie“ (2008) und „Frauen wollen mehr“ (2008).
Zuletzt stand sie für die Comedyserie „Papas Töchter“, der ersten Eigenproduktion von DAS VIERTE, sowie das SAT.1-Fernsehspiel „Sexstreik“ vor der Kamera.

Written by Claudia Hesse in: 3. Besetzungscouch | |

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