DJ Enkelschreck

Vor ca. 2 Monaten wurde die Agentur Lukas Lindemann Rosinski vor die nicht ganz leichte Aufgabe gestellt, eine Kampagne zu entwickeln, die primär beweisen sollte, dass Radiowerbung wirkt! Auftraggeber war die ARD-Werbung Sales & Services (AS&S).
So entstand die Idee zu einer Funkkampagne der ganz besonderen Art: DJ Enkelschreck war geboren.

„Ab 500.000 Klicks ziehe ich vom Altersheim in nen goldenen Plattenbau!“ Dieses getwitterte Ziel hat die Rap-Oma inzwischen weit übertroffen. Mehr als eine Millionen Mal wurde das Viral-Video „Enkelschreck – Acid auf Rädern“ inzwischen auf Youtube bereits angeklickt. Darin und im Radio rappt eine Rentnerin vom Feinsten, spielt mit sämtlichen Klischees und nimmt sich dabei die Enkelgeneration mal so richtig vor. „Nerv mich nicht, du Mega-Spast. Ich verpass deinem Drink Corega-Tabs“. Oder auch: „Es ist schon traurig, auf was man so für Deppen trifft. Du willst hoch hinaus? Komm nimm meinen Treppenlift.“ Klingt komisch? Ist auch so!
Die Rap-Oma, hinter der sich die Schauspielerin und Synchronsprecherin Luise Lunow verbirgt, „battled“ auch im Radio. Ihr Video ist ebenfalls auf der Website www.enkelschreck.de zu sehen, dort gibt es auch einen Webshop mit T-Shirts der coolen Oma. Auf der Seite verbirgt sich, versteckt im Impressum, der Absender der Kampagne: Der Vermarkter AS&S Radio. „Enkelschreck ist ein kreatives Projekt der AS&S Radio in Zusammenarbeit mit der Agentur Lukas Lindemann Rosinski und Hastings Music/Media Music“. Der Song lief auf den Hörfunksendern der Deutschland Kombi und in allen angeschlossenen Kanälen im Social Web.
Mit den Radiospots und dem Video sollten laut AS&S  Hörer und Internet-User angesprochen und für spannende Diskussionen und Verbreitung gesorgt werden. „Diese Aktion war und ist ein riesiger Erfolg. Er belegt, dass kreative Radiowerbung einen regelrechten Hype im Internet anstoßen kann und einen komplett unbekannten Markennamen über Nacht viral befeuern kann.“ (Esther Raff, Geschäftsführerin AS&S Radio). Eine Dokumentation der Aktion geht deshalb auch an Werbungtreibende und Mediaentscheider. (Quelle: W & V)

Zum Casefilm „Enkelschreck“ auf ass-radio.de

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