Über diese wunderbare Besprechung haben wir uns natürlich außerordentlich gefreut! Deshalb hier nochmal der Link zum großartigen Beitrag von Irene Bazinger!
Hörbuch verbindet Lyrik und Klangwelten (WDR Resonanzen, 23.12.2025)
Ähnlich besonders war das nette Interview für WDR 3 „Resonanzen“ mit Annette Hager (Redaktion: Nicola Reyk) kurz vor Weihnachten 2025. Für diejenigen z.B., die auch etwas zur Entstehung des Projekts erfahren wollen. Noch abrufbar bis 23.12.2026
Einfach großartig! Wir freuen uns sehr über die außerordentliche Würdigung unserer gemeinsamen Arbeit! Ganz besonders danken wir (Jürgen Nendza und Matthias Kratzenstein) natürlich der Kunststiftung NRW für die Förderung, Jazzsick Records und Kirchner Kommunikation für die Unterstützung und allen Beteiligten für das wunderbare Engagement!
Begründung der Nominierungsjury: Aus Jürgen Nendzas poetischen Ereignissen, die Natur- und Geschichtsstoff miteinander verknüpfen, ist es unter der Regie von Matthias Kratzenstein auf das Trefflichste gelungen, mit herausragenden Musikern sowie Sprach- und Sprechkünstler:innen Klangskulpturen zu entwickeln. Dies ist nicht eine bloße musikalische Untermalung, vielmehr ergeben Sound und Text eine außergewöhnlich lebendige Symbiose – überwiegend ruhig, suggestiv und pulsierend. Besondere Beachtung verdient das ausführliche und informative Booklet, das dem gebannten Hörer hilft, auch hinter manchen Text zu schauen.
Die CD „Sagen die Luftwurzeln – Poetische Klangskulpturen“ – ist erhältlich im Shop bei Jazzsick Records sowie Online bei vielen Anbietern. Auch digital als Download oder Stream.
Presseanfragen bitte an Kirchner Kommunikation GmbH, Alice Herzog, E-Mail: herzog@kirchner-pr.de Tel.: 030 – 84 71 18 15
Jürgen Nendza / Matthias Kratzenstein: Sagen die Luftwurzeln – Poetische Klangskulpturen JazzSick Records, Bestell Nr. SKU: 7005JSA -> Shopsick
„Ins Unterholz der Seele – Bibiana Beglau und andere (Lou Strenger, André Kaczmarczyk und Aram Tafreshian) lesen zauberhaft vertonte Gedichte von Jürgen Nendza.“ Stefan Fischer, Süddeutsche Zeitung, Oktober 2025
„Mit diesem Hörbuch schaut man weit hinaus in die Landschaft aller Jahreszeiten. Wir hören gebannt „Panoramen des Augenblicks“.“ Jury der hr2 Hörbuchbestenliste 11/2025
Gefördert durch
Musik aus: Sagen die Luftwurzeln II (Florian Van Volxem, Sven Rossenbach, André Nendza)
ET: 10. Oktober 2025 (JazzSick Records, Düsseldorf) »Sagen die Luftwurzeln « ist ein Artefakt an den Schnittstellen von Wort und Klang, ein berührendes Hörerlebnis der besonderen Art. Die Schauspieler*innen Bibiana Beglau, Lou Strenger, André Kaczmarczyk und Aram Tafreshian verleihen den vielfach ausgezeichneten Gedichten von Jürgen Nendza ihre eindringlichen, unnachahmlichen Stimmen. Unter der Regie von Matthias Kratzenstein verwandeln dieSoundtexturen der Filmkomponisten Florian Van Volxem und Sven Rossenbach sowie André Nendzas markante Kontrabass-Linien Jürgen Nendzas poetische »Panoramen des Augenblicks« in faszinierende Klangskulpturen. Ein unvergessliches Kopfkino, das uns auf einer Starenwolke in die Karibik trägt, sich im Lichthunger der Bäume entfaltet und den Geheimnissen des Hochmoors nachspürt, ohne die zermalmende Arbeit der Schaufelradbagger zu vergessen…
Sprecher*innenportale oder Sprechercastingportale gibt es inzwischen in Hülle und Fülle. Wer Sprecher*innen sucht, wird sicher an den gängigen Anschriften fündig. Hier zeigen wir nach wie vor die alten Fotos zu den Hörbuch-Aufnahmen zum Lissabonner Requiem von Antonio Tabucchi mit Ueli Jäggi. Und wenn es sich ergibt, weisen wir gelegentlich auch noch auf bemerkenswerte Projekte oder Besetzungen hin.
Zum wiederholten Male wurde leider unsere Verlagswebsite sprechtheater.de / sprechtheater.ch gehackt und zum Versand von SPAM über info@sprechtheater.de verwendet. Sollte jemand auf diese Weise anstößige und/oder merkwürdige Nachrichten erhalten haben, bitten wir dies vielmals zu entschuldigen! Die Original-Seite ist daher bis auf Weiteres abgeschaltet, aktuell besteht dafür eine Weiterleitung zu sprecherforscher.de
Infos über den Verlag sind vorläufig hier zu finden, Bestellungen unserer Titel sind derzeit nur direkt via Mail möglich, an info@sprechtheater.de Nachfolgend zur Erinnerung alle Titel mit Hörproben in chronologischer Auflistung:
Ein New Yorker Notar, selbstgefälliger Besitzer einer gutgehenden Praxis, stellt einen blassen, unauffälligen Mann als Schreiber an: Bartleby. Der Notar ahnt nicht, dass dieser seine gesicherte Existenz durcheinander bringen wird und ihn um ein Haar ruiniert. Dabei tut der Schreiber fast übereifrig seine Pflicht, bis er mit der stereotypen Formel ‚I would prefer not to‘ die Arbeit verweigert. Jorge Luis Borges und Gilles Deleuze haben sich mit dieser rätselhaften Figur beschäftigt, welche die Routine des modernen Büroalltags mit freundlicher Beharrlichkeit zurückweist. Sie sahen in Melvilles Erzählung eine der grossartigsten Schöpfungen der amerikanischen Literatur.
„Eine Erzählung von Weltrang, der Ueli Jäggi durch seine suggestive Interpretation zu einem glanzvollen Höhepunkt verhilft.“ (Aus der Jurybegründung: Deutscher Hörbuchpreis 2004, Kategorie „Beste Interpretation“)
„Ueli Jäggi gelingt es, die Lesung so eindringlich zu gestalten, dass der Text zu leuchten beginnt, als wäre er eben erst erschaffen worden.“ (SZ)
„Eine eindrucksvolle Demonstration für das Hörbuch.“ (Kölnische Rundschau)
Bartleby, der Schreiber. Von Herman Melville. Mit Ueli Jäggi
Lissabonner Requiem. Eine Halluzination. Von Antonio Tabucchi
Ein Hörstück mit Musik und O-Tönen der Stadt Nach dem gleichnamigen Roman von Antonio Tabucchi Übersetzung: Karin Fleischanderl
Sprache: Ueli Jäggi Musik: Jean Pierre von Dach, Matthias Kratzenstein, Daniel Wüthrich Textbearbeitung: Ueli Jäggi, Matthias Kratzenstein Regie, Realisation: Matthias Kratzenstein, Daniel Wüthrich Gesamtlaufzeit: 110 Min, 2 CDs Produktion: sprechtheater, Zürich 2006
sprechtheater 011 € 19,95 ISBN 978-3-907877-10-4
Zwölf Stunden lang treibt sich der Erzähler an einem glühendheißen Sommersonntag in Lissabon herum. Es widerfahren ihm die seltsamsten Dinge mit sonderbaren Menschen an ungewöhnlichen Orten. Manche von ihnen leben, andere sind längst tot – so wie der geheimnisvolle Gast, den er nachts um zwölf zum Essen einlädt, und der niemand anderes ist als der berühmte Dichter Fernando Pessoa.
„Das Hörbuch schlechthin: Text, Interpretation, Musik und Geräusche verbinden sich optimal und schaffen eine Kunstform, die es so noch nicht gegeben hat. Der „Earcatcher“ des Jahres.“ (Jurybegründung Deutscher Hörbuchpreis 2007 „Beste Fiktion“)
„Eine schönere Liebeserklärung an eine Stadt kann es wohl nicht geben.“ (Schweizer Familie)
„Entstanden ist so eine sehr gelungene Interpretation, die aus Tabucchis ‚Lissabonner Requiem‘ ein augenzwinkerndes und hoffnungsfrohes Requiem macht und beim Hören große Lust auf Portugal, auf Lebensgeschichten und besonders aufs Träumen hinterlässt.“ (B2Radio, 15-5 Hörbuchmagazin)
„Ein ruhiges Hörstück, das fasziniert, weil es dem Spektakulären und der emsigen Betriebsamkeit entsagt.“ (vivat, Ausgabe Herbst 2006)
„Wie ein Film“ (FACTS)
Lissabonner Requiem. „Requiem“. Endtitles (Komp.: Jean-Pierre von Dach, Arr: Matthias Kratzenstein, Daniel Wüthrich)Lissabonner Requiem. „Die Versuchung des heiligen Antonius. (Hieronymus Bosch)“. Sprache: Ueli Jäggi
57 Minuten 38 Sekunden Ewigkeit : Jede Lawine hat ihren eigenen Namen. Und jeder Verschüttete seine eigene Geschichte. Zu erzählen wäre die einer jungen Frau, die in Massen von Schnee begraben liegt, verschüttet von einer Lawine – halb bewusstlos, halb im Delirium ihrer Gedanken. Wie sie der panischen Lähmung trotzt, wie sie in ihre Erinnerung taucht, um einen Splitter Licht zu finden, wie längst vergessene Mythen lebendig werden und wie sie auf ein Geheimnis stösst, das tief in ihrer Kindheit verschüttet liegt. 57 Minuten und 38 Sekunden ist die Zeit, die die Verschüttete überleben wird, vielleicht. Alles andere ist Ewigkeit.
: Der Schweizer Autor und Regisseur Stefan Jäger stiess bei den Recherchen zu seinem Fernsehfilm „Im Namen der Gerechtigkeit“ auf zahlreiche Berichte von Lawinenverschütteten. Gemeinsam mit der Schauspielerin Bibiana Beglau entwickelte er den Monolog, basierend auf zahlreichen Interviews mit Verschütteten und Experimenten am eigenen Leib.
„Ein Stück, das einem mit dem Tosen einer Lawine unter die Haut geht und einen dann ganz leise in der Ewigkeit zurücklässt.“ BR2, Hörbuch der Woche
„Geradezu grandios ist die Aufnahme von 57’38“ EWIGKEIT… A-tem-be-rau-bend.“ NRZ am Sonntag
„Eindringlicher wurden Klaustrophobie und Grenzwahrnehmung selten vertont.“ Die Welt
„Fabelhafter Realismus.“ RBB
57 Minuten 38 Sekunden Ewigkeit mit Bibiana Beglau (Einleitung)
Der Bochumer OEDIPUS wurde zwischen 1992 und 1994 über 60 Mal auf der Kellerbühne des Schauspielhauses aufgeführt. Armin Rohde spielte einen Maler in seinem Atelier, der den Oedipus-Text zu verstehen und in seine Arbeit umzusetzen versucht. Diesen Aneignungsprozess vollzog er u.a. durch experimentelle Identifikation mit den unterschiedlichen Rollen. 14 Jahre nach der Bühnenpremiere und über 10 Jahre nach dem Ende seines festen Engagements begegnete Armin Rohde erneut seinem „OEDIPUS“.
„Armin Rohde, einer der wandlungsfähigsten deutschen Charakterdarsteller, hat den Oedipus in der ungewöhnlichen Solo-Inszenierung schon viele Male auf die Bühne gebracht. Dennoch ist beeindruckend, mit welcher Leichtigkeit und Überzeugungskraft er zwischen den verschiedenen Rollen hin- und herwechselt. Diskrete und wirkungsvolle Unterstützung erhält Rohde durch Klangeffekte und Musik – eine eindrucksvolle und packende Aufbereitung des über 2400 Jahre alten Stoffes.“ (B2 Radio, Hörbuchmagazin 15-5)
„… Rohde vertraut ganz auf die Kraft der Worte, und so hat er es glücklicherweise nicht nötig, die einzelnen Rollen durch affektierte stimmliche Marotten zu charakterisieren – allein die Spracharbeit, die Anverwandlung des Gesagten, lässt die einzelnen Figuren deutlich genug hervortreten. Anstelle eines Bühnenbildes tritt in der Aufnahme eine pulsierende Soundlandschaft (von Manu Gerber, Matthias Kratzenstein und Daniel Wüthrich ingeniös entworfen), die sich dezent im Hintergrund hält, die jedoch Rohdes Stimme jederzeit auszuleuchten und zu positionieren weiß. Auf diese Weise wird so ein atmosphärischer Klangraum geschaffen, in dem sich das Sprachkunstwerk ungehindert entfalten kann.“ (Wolfgang Behrens, Theater der Zeit)
„Dank Klang- und Raumhalleffekten ist er Oedipus, blinder Seher, Priester und Chor – geradezu virtuos, spannend und auch anrührend gestaltet Rohde diesen schwierigen Part.“ (Schwäbische Zeitung)
„Man weiß alles und wartet doch 80 Minuten lang gebannt auf die Auflösung des tragischen Falls.“ (Stuttgarter Nachrichten)
Der Weihnachtsabend. Von Charles Dickens Nach einer Lesereihe im Foyer des Pfauen, Schauspielhaus Zürich 2001
Sprache: Graham F. Valentine Harmonium (Liedbegleitung): See Siang Wong Musik: Matthias Kratzenstein, Daniel Wüthrich Regie, Realisation: Matthias Kratzenstein, Daniel Wüthrich Gesamtlaufzeit: ca. 151 Min., 2 CDs Produktion: sprechtheater, Zürich 2003
sprechtheater 003 – 10/2003 CHF 36,00 € 19,95 ISBN 978-3-907877-02-9
Die geisterhafte Geschichte über die wundersame Wandlung des Geizkragens und Leuteschinders Ebenezer Scrooge wurde von Graham F. Valentine 2001 und 2003 zur Weihnachtszeit im Foyer des Zürcher Pfauen und in der Box des Schiffbaus in deutscher und englischer Sprache vorgetragen. „Messerscharf artikuliert mit britischem Akzent, doch immer verständlich“ so der TagesAnzeiger über den langjährigen Marthaler-Schauspieler, den Stimm- und Gesangsakrobaten Graham F. Valentine, auch bekannt aus Filmen von Peter Greenaway und Gérard Corbiau („Farinelli“). Wie bei den Live-Lesungen wird auch die Hörbuchlesung eingerahmt durch klassische englische Weihnachtslieder wie „The twelve Days of Christmas“ oder „The Holy and the Ivy“. Am Harmonium: See Siang Wong.
Graham F. Valentine arbeitete als freier Künstler für Theater und Film sowie bei Projekten in Grossbritannien, Frankreich, Deutschland, Österreich und in der Schweiz und war bereits an Christoph Marthalers frühen Arbeiten beteiligt. Von 2000 bis 2004 war er festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich. Danach sah man ihn u.a. bei Wiederaufnahmen am Schauspielhaus Zürich, an der Staatsoper Hannover in „iOPAL“ (Regie: Anna Viebrock) sowie in Paris, Gent, Rotterdam, Berlin und Stuttgart in Christoph Marthalers Liederabend „Seemannslieder“.
„Graham F. Valentine pustet mit humorvollem Unterton jeden Staub von der Dickens´schen Geschichte.“ (Theater der Zeit)
Vor einigen Jahren zog sich der Kölner Schauspieler JONAS BAECK für ein paar Wochen ohne Handy aufs Land zurück, um sein erstes Buch zu schreiben. Das Buch wurde tatsächlich auch fertig, seinen Roadtrip „Wenn die Sonne rauskommt, fahr ich ohne Geld“ über seine Reise auf dem Roller ROMEO nach Dublin veröffentlichte er in Kleinstauflage kurz danach im Eigenverlag. Schon die Premierenlesung in Köln wurde gefeiert! Im Januar 2019 erschien die Geschichte dann „richtig“ als Taschenbuch bei KiWi, wenig später las Jonas live u. a. bei Mona Ameziane bei den 1LIVE Stories und auf Lesereise. Und jetzt (am 8./9. und 15./16.11.) gibt es den Roman sogar als 2-teiliges Hörspiel bei 1LIVE und WDR 3: 17 Days heisst der Roadtrip im Radio. Musik: Tom Allan & The Strangest u. v. a., Regie: Matthias Kapohl. „Here we go ROMEO!“
Eröffnungsveranstaltung des neu gegründeten Vereins „Kultur vor Ort Steinhagen e. V.“ im Schlichte-Carree, 29.08.2020 Der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Steinhagen eröffnet den Abend mit Filmmusikklassikern, das erste und einzige Bass-Saxophon-Quartett des Universums DEEP SCHROTT spielt neben eigenen Kompositionen Bearbeitungen aus Rock und Pop: Led Zeppelin, die Beatles, Fleetwood Mac, die Rolling Stones, King Crimson, Slipknot oder Kylie Minogue in Versionen für 4 Bass-Saxophone. Nur noch wenige Karten! Kostenlose Reservierung auf http://kultort.de