Einfach großartig! Wir freuen uns sehr über die außerordentliche Würdigung unserer gemeinsamen Arbeit! Ganz besonders danken wir (Jürgen Nendza und Matthias Kratzenstein) natürlich der Kunststiftung NRW für die Förderung, Jazzsick Records und Kirchner Kommunikation für die Unterstützung und allen Beteiligten für das wunderbare Engagement!
Begründung der Nominierungsjury: Aus Jürgen Nendzas poetischen Ereignissen, die Natur- und Geschichtsstoff miteinander verknüpfen, ist es unter der Regie von Matthias Kratzenstein auf das Trefflichste gelungen, mit herausragenden Musikern sowie Sprach- und Sprechkünstler:innen Klangskulpturen zu entwickeln. Dies ist nicht eine bloße musikalische Untermalung, vielmehr ergeben Sound und Text eine außergewöhnlich lebendige Symbiose – überwiegend ruhig, suggestiv und pulsierend. Besondere Beachtung verdient das ausführliche und informative Booklet, das dem gebannten Hörer hilft, auch hinter manchen Text zu schauen.
Die CD „Sagen die Luftwurzeln – Poetische Klangskulpturen“ – ist erhältlich im Shop bei Jazzsick Records sowie Online bei vielen Anbietern. Auch digital als Download oder Stream.
Presseanfragen bitte an Kirchner Kommunikation GmbH, Alice Herzog, E-Mail: herzog@kirchner-pr.de Tel.: 030 – 84 71 18 15
Jürgen Nendza / Matthias Kratzenstein: Sagen die Luftwurzeln – Poetische Klangskulpturen JazzSick Records, Bestell Nr. SKU: 7005JSA -> Shopsick
„Ins Unterholz der Seele – Bibiana Beglau und andere (Lou Strenger, André Kaczmarczyk und Aram Tafreshian) lesen zauberhaft vertonte Gedichte von Jürgen Nendza.“ Stefan Fischer, Süddeutsche Zeitung, Oktober 2025
„Mit diesem Hörbuch schaut man weit hinaus in die Landschaft aller Jahreszeiten. Wir hören gebannt „Panoramen des Augenblicks“.“ Jury der hr2 Hörbuchbestenliste 11/2025
Gefördert durch
Musik aus: Sagen die Luftwurzeln II (Florian Van Volxem, Sven Rossenbach, André Nendza)
Zum wiederholten Male wurde leider unsere Verlagswebsite sprechtheater.de / sprechtheater.ch gehackt und zum Versand von SPAM über info@sprechtheater.de verwendet. Sollte jemand auf diese Weise anstößige und/oder merkwürdige Nachrichten erhalten haben, bitten wir dies vielmals zu entschuldigen! Die Original-Seite ist daher bis auf Weiteres abgeschaltet, aktuell besteht dafür eine Weiterleitung zu sprecherforscher.de
Infos über den Verlag sind vorläufig hier zu finden, Bestellungen unserer Titel sind derzeit nur direkt via Mail möglich, an info@sprechtheater.de Nachfolgend zur Erinnerung alle Titel mit Hörproben in chronologischer Auflistung:
57 Minuten 38 Sekunden Ewigkeit : Jede Lawine hat ihren eigenen Namen. Und jeder Verschüttete seine eigene Geschichte. Zu erzählen wäre die einer jungen Frau, die in Massen von Schnee begraben liegt, verschüttet von einer Lawine – halb bewusstlos, halb im Delirium ihrer Gedanken. Wie sie der panischen Lähmung trotzt, wie sie in ihre Erinnerung taucht, um einen Splitter Licht zu finden, wie längst vergessene Mythen lebendig werden und wie sie auf ein Geheimnis stösst, das tief in ihrer Kindheit verschüttet liegt. 57 Minuten und 38 Sekunden ist die Zeit, die die Verschüttete überleben wird, vielleicht. Alles andere ist Ewigkeit.
: Der Schweizer Autor und Regisseur Stefan Jäger stiess bei den Recherchen zu seinem Fernsehfilm „Im Namen der Gerechtigkeit“ auf zahlreiche Berichte von Lawinenverschütteten. Gemeinsam mit der Schauspielerin Bibiana Beglau entwickelte er den Monolog, basierend auf zahlreichen Interviews mit Verschütteten und Experimenten am eigenen Leib.
„Ein Stück, das einem mit dem Tosen einer Lawine unter die Haut geht und einen dann ganz leise in der Ewigkeit zurücklässt.“ BR2, Hörbuch der Woche
„Geradezu grandios ist die Aufnahme von 57’38“ EWIGKEIT… A-tem-be-rau-bend.“ NRZ am Sonntag
„Eindringlicher wurden Klaustrophobie und Grenzwahrnehmung selten vertont.“ Die Welt
„Fabelhafter Realismus.“ RBB
57 Minuten 38 Sekunden Ewigkeit mit Bibiana Beglau (Einleitung)
„Er“ ist DJ, hat in Clubs gearbeitet, Stimmungen in Klänge transformiert: ein Gott der Technosphäre. „Sie“ war mal täglich auf Sendung für einen Musikkanal, bevor ihr gemeinsames Projekt begann: ein Leben als Kunstwerk, der Alltag in der eigenen Wohnung – Trash und museale Installation zugleich – als eine Performance vor laufender Videokamera, die die Bilder via Internet live in eine Kunsthalle überträgt. Falk Richters Theaterstück „Gott ist ein DJ“ wurde in mehr als 15 Sprachen übersetzt und ist eines der weltweit am meisten gespielten Stücke der jungen Dramatik. Die Leseperformance mit Bibiana Beglau und Falk Richter hatte beim „Hope and Glory“ Festival 1999 Premiere und ist seitdem immer wieder zu sehen gewesen, u.a. auf der Expo 2000, in Hamburg, Berlin und Zürich.
„Kann es ein besseres role couple für das untergehende 20. Jahrhundert geben?“ satt.org
Gott ist ein DJ. Mit Bibiana Beglau und Falk Richter
Sprechtheater-Hörbücher basierten in der Gründungsphase 2003/2004 auf Solo-Bühnenarbeiten aus dem Schauspielhaus Zürich während der Intendanz Christoph Marthalers. Inspiriert wurde die Reihe durch das Zürcher Monologfestival im Sommer 2001, im Rahmen dessen an 3 Tagen ca. 50 monologische Arbeiten an verschiedensten Orten in Zürich gezeigt wurden. Die Bühnenwerke wurden grundsätzlich im Studio neu aufgenommen und dem (Hör-)Medium entsprechend bearbeitet und erweitert. Daher sind es weder klassische Lesungen, neu inszenierte Hörspiele oder Eins zu Eins Übernahmen / Dokumentationen von Bühnenfassungen, vielmehr sollte die Idee „gereifter, gelebter“ Hörstücke realisiert werden. Die zusätzliche akustische Komponente durch Klang, Geräusch und Musik sollte schließlich dazu beitragen, dass sich das Hörerlebnis von der visuellen Vorlage lösen konnte und autonome Hörwerke entstanden. Später wurden auch Arbeiten anderer Bühnen auf diese Weise bearbeitet. „Ein schönes Leben“ nach 2 Erzählungen von Martin Becker bildete 2007 den Abschluss der Reihe.
Über uns
Hinter den sprechtheater-Arbeiten steht das Produzenten-/Regie-Duo Matthias Kratzenstein und Daniel Wüthrich, die sich durch ihre Arbeit innerhalb des Hastings Audio Network – einer Produktionsfirma, die in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Zürich und Genf Audio für die Werbung produziert – kennen gelernt hatten: Wüthrich als Sounddesigner, Komponist, Producer und Geschäftsführer der Standorte Zürich und Genf, Kratzenstein als Regisseur und Leiter der standortübergreifenden Besetzungsabteilung.
Das Hörbuchprojekt sprechtheater ist ihre erste gemeinsame künstlerische Arbeit. Zuvor hatten beide unabhängig voneinander in den 80er/90er Jahren als Musiker, Komponisten und Produzenten bei zahlreichen Musikprojekten im Elektronik-/Jazz-/ Theater- und Filmbereich in Deutschland, Österreich und der Schweiz mitgewirkt. Frances Belser, die das Projekt seit der allerersten Stunde durch Inspiration und mit kritischen Ohren und Worten begleitet und unterstützt hat, betreute seit Anfang 2006 zusätzlich die Pressearbeit.
„Der Boom der Hörbücher hält an. Aber ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, ich habe meist mehr Spaß, selber zu lesen. Eine andere Kategorie sind die CDs des jungen Zürcher Verlags sprechtheater. Das sind keine schlichten Lesungen, das sind aufwändig inszenierte Hörstücke. Ein Genuss.“
Eva Wannenmacher in: Kulturplatz, SF1, 01.03.2006
„Es ist eine hervorragende Idee des sprechtheater Verlags, das Hörbuch als Bühne zu begreifen und im Ohr des Hörers Theater zu spielen. Die sprechtheater Produktionen sind akustische Kunstwerke, mit Sprechern, die mehr Darsteller als Vortragende sind.“
Erst im November 2015 bekam sie vom Deutschen Bühnenverein den Theaterpreis „Der Faust“ als Beste Schauspielerin, nun wird Bibiana Beglau auf der Berlinale für ihre schauspielerischen Leistungen mit dem ‚Premio Bacco‘ gewürdigt. Der Preis der italienischen Filmkritiker und Journalisten wird jedes Jahr am Ende der Berlinale verliehen. Ausgezeichnet werden Künstler, die in ihren herausragenden schauspielerischen Leistungen überzeugend und eindrucksvoll die Werte des Lebens wiedergeben.
Bibiana Beglau wurde am vergangenen Samstag im Saarländischen Staatstheater Saarbrücken für ihre Darstellung des ‚Mephisto‘ mit dem Deutschen Theaterpreis ‚Der Faust‘ 2015 ausgezeichnet. Damit wurde ihre schauspielerische Leistung in Martin Kušejs Inszenierung von Johann Wolfgang von Goethes ‚Faust‘ am Residenztheater in München gewürdigt. Im vergangenen Jahr war Bibiana Beglau in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Theaterheute zur „Schauspielerin des Jahres“ gewählt worden.
Anfang 2013 sendete Bayern 2 die ersten Teile des auf mehrere Jahre angelegten und gegenwärtig größten multimedialen geisteswissenschaftlichen Forschungsprojekts zum Thema Holocaust. Die Quellen sprechen, die umfangreichste Holocaust-Dokumentation, die eine deutsche Rundfunkanstalt je produziert hat, erschien im Mai nun auch als Hörbuch bei Der Hörverlag. Im Juni 2015 wurde die Produktion von den Juroren der hr2 Hörbuchbestenliste auf Platz 1 bei den Erwachsentiteln gewählt, die Sprecherparts wurden u.a. gelesen von Bibiana Beglau und Matthias Brandt.
Frank Castorfs Baal-Inszenierung vom Münchner Residenztheater (Premiere: Januar 2015) wird nach der juristischen Intervention der Brecht-Erben letztmals am 17. Mai zum Abschluss des diesjährigen Theatertreffens im Haus der Berliner Festspiele gezeigt. Mit Aurel Manthey als Baal, Bibiana Beglau als Isabelle u.v.a.. Ihre erste große Filmrolle als Rita Vogt hatte Bibiana Beglau in Volker Schlöndorffs Die Stille nach dem Schuss. Im Herbst 2014 war Beglau im NDR Tatort Der sanfte Tod als Kommissarin Bär („Frau Bär“) an der Seite von Maria Furtwängler zu sehen.
Am Montag wurde die Auswahl der 10 bemerkenswertesten Inszenierungen des vergangenen Theaterjahres für das Berliner Theatertreffen im Mai bekannt gegeben. Aus Wien, Hamburg, Berlin und München wurden je zwei Arbeiten ausgewählt (darunter zwei Festival-Koproduktionen), Hannover und Stuttgart sind mit je einer Arbeit vertreten. Yael Ronen, Karin Henkel und Susanne Kennedy sind als Regisseurinnen beteiligt.
Im neuen Hannoveraner Tatort mit Maria Furtwängler als Charlotte Lindholm ist Bibiana Beglau die Kommissarin Bär: Lange hat sie in der Stille der Archive Diebstähle aufgeklärt, als sie nun im aktuellen Fall dazu gerufen wird. Ungeübt im Umgang mit Kollegen und überfordert von den schnellen konkreten Fragen von Frau Lindholm hält sie sich zurück. Ihre Sprache ist langsam und einfach und lässt sie leicht zum Gespött ihrer Kollegen werden. Doch als Frau Lindholm ihr das Vertrauen ausspricht blüht sie auf.
Ein großartiges Jahr für Bibiana Beglau. Nachdem sie beim Berliner Theatertreffen im Mai in zwei Inszenierungen (Reise ans Ende der Nacht, Der Zementgarten) zu sehen war, wurde sie nun bei der diesjährigen Kritikerumfrage der Zeitschrift Theaterheute für ihre Rolle als Ferdinand Bardamu in Frank Castorfs Inszenierung von Célines Reise ans Ende der Nacht zur „Schauspielerin des Jahres“ gekürt.
Wir finden das wunderbar und gratulieren herzlichst!
Bibiana Beglau, die „Königin“ (Der Standard) des kürzlich zu Ende gegangenen Berliner Theatertreffens, feiert heute Abend ihre nächste Premiere am Münchener Residenztheater. Als Mephisto an der Seite von Werner Wölbern in Faust, der Tragödie erster Teil von Johann Wolfgang Goethe, einer neuen Inszenierung von Regisseur und Intendant Martin Kušej.